DDr. Viktor Emil Frankl


Dr.med. (1930), Dr.phil.(1949), Dr.h.c.mult.
Begründer der Logotherapie und
Existenzanalyse = „Dritte Wiener Richtung“
Professor für Neurologie und Psychiatrie
 

Geb.: 26.März1905 in Wien
Gest.: 2.September1997 in Wien

Viktor Emil Frankl wohnte mit seinen Eltern  und seinen Geschwistern Walter und Stella  in der Czerningasse 6, in unmittelbarer Nähe der Volksschule Czerninplatz, die von den Kindern der Familie Frankl besucht wurde. Für Psychoanalyse und Psychologie interessierte er sich bereits in seiner Schulzeit. Im Alter von 15 Jahren unterhielt er einen regen Briefwechsel mit Sigmund Freud (Begründer der Psychoanalyse).
Seine erste Publikation erschien 1924 (Frankl war damals erst 19 Jahre alt) in der „Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse“ mit dem Titel:„Zur mimischen Begabung und Verneinung“.
 Im Jahre 1937 eröffnete er seine eigene Praxis für Neurologie und Psychiatrie.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 veränderte Frankls Leben völlig.Seine Schwester Stella war rechtzeitig nach Australien ausgewandert. Frankl wurde 1942 mit seiner ersten Frau und seinen Eltern ins Konzentrationslager gebracht, dass er als einziger überlebte.
Im Jahre 1946 kehrte er wieder nach Wien zurück, wo er bis 1971 Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik war. Frankl wurde mit 29 Ehrendoktoraten, Professuren und einer langen Liste von Ehrungen ausgezeichnet.
Seine Bücher wurden in 31 Sprachen übersetzt. 
Die Stadt Wien ernannte Prof. DDr. Viktor Emil Frankl zum Ehrenbürger. 
Über das Privatleben von Viktor Emanuel Frankl ist bekannt, dass er ein leidenschaftlicher Bergsteiger war und das „Raxgebiet“ wie kaum ein anderer kannte.